
Als freiberuflicher Historiker, assoziiertes Mitglied der Universität Straßburg, biete ich Ihnen hier einen Einblick in meine Arbeit zwischen Forschung und Public History.
Geboren an der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland, in einer Region mit vielfältiger Kultur und bewegter Vergangenheit, widme ich mich dem Schreiben einer deutsch-französischen und europäischen Geschichte, in deren Mittelpunkt die Regionen und die Menschen stehen. Meine Hauptthemen sind der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg, die Zwangsrekrutierung und die Homosexualität.
Als promovierter Historiker der Zeitgeschichte trage ich zur Gewinnung neuer Erkenntnisse bei und lege dabei großen Wert auf wissenschaftliche Sorgfalt und Ethik. Gleichzeitig bin ich von der Bedeutung der Rolle des Historikers im öffentlichen Leben überzeugt und entwickle vielfältige Vermittlungsmedien (Bücher, Ausstellungen, Filme, Vorträge usw.), um Wissen über die Vergangenheit zu verbreiten und aktuelle Fragestellungen zu beleuchten.
Ich hoffe, dass Sie hier Stoff finden, um Ihren Horizont zu erweitern und Ihre Reflexion anzuregen.

Frédéric Stroh ist ein Historiker und Dokumentarfilmer, der sich auf Zeitgeschichte spezialisiert hat, insbesondere auf die Geschichte Deutschlands, des Elsass und der vom NS-Regime annektierten Gebiete.
2018 promovierte er in Zeitgeschichte mit einer Dissertation zum Thema „Justiz und Homosexualität im Nationalsozialismus: Eine vergleichende Studie zwischen Baden und dem Elsass“, die 2019 mit dem Schöpflin-Preis ausgezeichnet wurde.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Verfolgung von Homosexualität, der Zwangsrekrutierung und der Justiz im Nationalsozialismus. Er lehrte an der Universität Straßburg und ist Autor mehrerer Publikationen, darunter „Les Malgré-nous de Torgau“ (2006). Zudem war er an der Entstehung der preisgekrönten Dokumentation „Torgau 1939–1945, Chronik einer Militärjustiz“ beteiligt, die auf France 3 und Histoire ausgestrahlt wurde.

